Von der Dusche auf die Showbühne. Eigentlich hat der 24-jährige Steirer immer nur unter der Dusche gesungen: „Aber eine sehr gute Freundin hat gemeint, dass ich das unbedingt einmal vor Publikum probieren muss.“ Nach einigen Pub-Auftritten fuhr Robin spontan zum Casting für „The Voice of Germany“, wo er 2016 schließlich den sensationellen 2. Platz erreichte!

Vor Kurzem ist Robins neue Single „The Great Escape“ erschienen: „Der Song ist für mich der Aufbruch nach der ganzen Erfahrung mit The Voice, ein Neustart.“ Robin hat seinen neuen Song für uns performt:

Interview mit Robin Resch

Wann hast du mit der Musik begonnen?

Ich habe mit 12, 13 angefangen, Gitarre zu spielen und war auch in der Musikschule. Aber das mit dem Singen hat sich erst vor kurzer Zeit ergeben. Ich habe mich nie so richtig getraut vor Leuten zu singen. Im Jänner 2016 habe ich in Graz in einem Pub bei der Uni gespielt und das Feedback der Leute war so positiv, dass mich das zum Weitermachen motiviert hat.

Kommst du aus einer musikalischen Familie?

Meine Eltern sind überhaupt nicht musikalisch, mein Papa hat sogar Probleme, im Takt zu klatschen (lacht).

Wie bist du dann zu deinem ersten Auftritt gekommen?

Eine sehr gute Freundin hat mich daheim singen gehört und hat gemeint, dass ich das unbedingt einmal vor Publikum probieren muss. Ihr Tipp: Mach einfach die Augen zu und stell dir vor, du singst im Wohnzimmer.

Und dann ging es schon zu The Voice of Germany?

Ich habe The Voice nie so richtig verfolgt, aber ich habe die Videos im Internet auf YouTube gesehen. Im März war dann in München die letzte Station vom Casting und da bin ich spontan hingefahren. Und dann war ich plötzlich mittendrin.

Warum hast du dir Samu Haber als Coach ausgesucht?

Es war ein ziemlicher Luxus, aus allen vier Coaches auswählen zu können, aber das mit dem Samu war für mich von vornherein klar, weil er macht genau die Musik, die mir taugt. Ich habe das Glück gehabt, mit Samu gemeinsam meine erste Single “Disneyland” zu schreiben. Das war einfach eine Wahnsinnserfahrung, das hätte ich mir nie erträumen lassen.

Was hast du von Samu in Sachen Songwriting lernen können?

Ich bin draufgekommen, dass auch ein Profi wie Samu seine Songs so schreibt wie ich: Wenn ihm etwas einfällt setzt er sich hin und schreibt es auf oder probiert es gleich aus, er kocht also auch nur mit Wasser (lacht).

Durch “The Voice” bist du einem breiten Publikum bekannt geworden. Wo wurdest du schon überall angesprochen?

Zum Beispiel in Graz beim einkaufen! Nach der Uni noch schnell einkaufen gegangen und angesprochen worden: Du bist doch der Robin, oder?

Was bedeutet deine aktuelle Single “The Great Escape” für dich?

“The Great Escape” ist für mich persönlich der Aufbruch nach der ganzen Erfahrung mit The Voice, ein Neustart. Bei The Voice war ich immer in der Gruppe mit den anderen Kandidaten und jetzt bin ich ganz alleine unterwegs.

Was hast du in nächster Zeit noch geplant?

Es wird dann noch eine zweite Single erscheinen und später im Herbst dann hoffentlich ein Album. Und ansonsten sehr viel live spielen und da eine gewisse Routine bekommen. Live spielen taugt mir einfach, so hat es bei mir ja auch begonnen mit den Auftritten in den Grazer Pubs.

Welche Künstler haben dich beeinflusst?

Jamie Lawson, James Bay, Ed Sheeran, Mumford and Sons, da gibts einige Singer/Songwriter, die mich sehr beeinflusst haben. Auch von früher – ich wäre nie zur Musik gekommen, wenn ich nicht die Bob-Dylan-Sammlung von meinem Papa gehört hätte, das war der Grund, warum ich mit dem Gitarrespielen begonnen habe.

Hast du vor einem Auftritt Lampenfieber?

Ein bisschen Lampenfieber gehört dazu. Samu hat dazu etwas wichtiges gesagt: Wenn man kein Lampenfieber mehr hat, dann macht man irgendetwas falsch.

Wenn du einen neuen Song geschrieben hast: Wer bekommt ihn als erstes zu hören?

Zuerst einmal die Katze daheim – wenn sie aus dem Zimmer flüchtet weiß ich, dass der Song nicht gut ist (lacht). Ansonsten probiere ich neue Songs gerne live aus und achte auf die Reaktionen im Publikum.

Was machst du in deiner Freizeit?

Ich treffe mich viel mit Freunden und ich gehe fast jede Woche ins Kino. Im Sommer gehe ich gerne tauchen.

Interview: Stefan Löffler

 

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