Am 14. Februar erschoss ein 19-jähriger Teenager in einer Schule in Florida siebzehn Menschen: 14 Schüler und Schülerinnen und drei Mitarbeiter der Stoneman Douglas High School. Weitere 15 Menschen wurden bei dem Schulmassaker verletzt.

Als Reaktion auf das schreckliche Verbrechen demonstrierten die Schüler der betroffenen High School gegen die zu laschen Waffengesetze in den USA. Die Schülerin Emma González wurde zum Gesicht des Protests. Die Forderung an die Poliktik und US-Präsident Donald Trump: strengere Waffengesetze.

Der bisherige Höhepunkt der Anti-Waffen-Proteste war der “Marsch für unser Leben” am 24. März. In allen 50 US-Bundesstaaten protestierten Jugendliche und Erwachsene für strengere Waffengesetze. Bei der Hauptversammlung in Washington D. C. nahmen mehrere hunderttausend Menschen teil.

Am berührendsten war dabei die Rede von Emma González:

“Sechs Minuten und 20 Sekunden. In etwas mehr als sechs Minuten haben 17 unserer Freunde ihr Leben verloren, 15 wurden verletzt und jeder, wirklich jeder in unserer Gemeinschaft wurde für immer verändert. Jeder, der hier vor Ort ist, versteht das. Jeder, der schon einmal mit Waffengewalt zu tun hatte, versteht das. Wir Schüler mussten tränenreiche, chaotische Stunden unwissend in der heißen Nachmittagssonne verbringen. Keiner von uns hatte das Außmas des Vorfalls begriffen. Keiner von uns konnte es glauben, dass sich im Schulgebäude Leichen befanden, die einen ganzen Tag lang identifiziert werden mussten. Keiner wusste, dass die Menschen, die noch vermisst wurden, längst ihren letzten Atemzug getan hatten. Keiner von uns konnte begreifen, wie weit die Folgen reichen würden, wohin das alles führen würde. All jenen, die es immer noch nicht verstehen können, weil sie sich weigern, es zu verstehen, sage ich, wohin es geführt hat: zwei Meter unter die Erde.”

Dann nannte Emma die Namen der Opfer, einen nach dem anderen. Danach: Stille. Mit Tränen in den Augen stand Ema minutenlang da, bis ein Handyalarm zu hören war.

“Seit ich mit meiner Rede begonnen habe, sind sechs Minuten und 20 Sekunden vergangen. Der Täter hat mit dem Schießen aufgehört und wird in Kürze sein Gewehr wegwerfen, sich unter die restlichen Schüler mischen und noch eine Stunde in Freiheit sein, bis er festgenommen wird. Kämpft um euer Leben bevor es jemand anderes macht!”

Hier könnt ihr Emmas Rede im Original nachhören:

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