Räuber aus der Tiefe
Haie sind faszinierende Tiere und weit weniger gefährlich als die Blitze eines Gewitters. Dennoch werden sie gejagt.
Obwohl jährlich weltweit nur fünf bis zehn tödliche Haiangriffe auf Menschen registriert werden, ist die Angst vor diesen Raubfischen weit verbreitet. Da Menschen aber nicht auf ihrem natürlichen Speiseplan stehen, ist es viel wahrscheinlicher, an einem Blitzschlag zu sterben, als von einem Hai gebissen zu werden.
Knorpelfische
Haie sind so genannte Knorpelfische, das bedeutet, dass ihr Skelett zum größten Teil aus Knorpeln und nicht, wie das des Menschen, aus Knochen besteht. Ihre Haut ist mit speziellen Schuppen bedeckt, die im Aufbau den nachwachsenden Zähnen der Haie ähneln. Sie sind auch daran schuld, dass Menschen Schürfwunden davontragen können, wenn sie einen Hai berühren. Die Hautzähnchen können aber noch mehr: Längsrillen in jeder dieser Schuppen verlaufen in derselben Richtung wie die Wasserströmung. So kann der Haifisch mühelos durch das Wasser gleiten.
Wer frisst wen?
Fast alle Haie ernähren sich räuberisch. Eine Ausnahme bildet der Walhai, der bis zu 18 Meter lang werden kann. Er ernährt sich von Plankton, im Wasser lebenden tierischen und pflanzlichen Kleinstlebewesen.
Schwimmt der Hai dicht unter der Wasseroberfläche, so ist über Wasser lediglich seine Rückenflosse zu sehen. Diese verleiht ihm Stabilität und gleicht die ruckartigen Antriebsbewegungen der Schwanzflosse aus. Sie wirkt dabei wie der Kiel eines Bootes und sorgt dafür, dass der Hai nicht mit dem Bauch nach oben treibt.
Anders als viele andere Fischarten wachsen Haie sehr langsam. Manche Arten sind erst im Alter von 30 Jahren so weit entwickelt, dass sie sich vermehren können. In einigen Gebieten werden Haie dennoch rücksichtslos gejagt, da aus ihrem Fleisch spezielle Gerichte zubereitet werden. In asiatischen Ländern herrscht auch immer noch der Aberglaube, dass der Verzehr von Haifischflossen medizinische Wirkung hat. Außerdem werden Hai-Gebisse von Sportfischern immer wieder als Trophäe ausgestellt - obwohl die Tiere an vielen Orten bereits fast ausgerottet sind.
Dabei sind die Meere auf den Hai angewiesen: Ohne ihn würden sich viele andere Fischarten explosionsartig vermehren, was katastrophale Auswirkungen auf das Leben in den Ozeanen unserer Erde hätte.
Lebensraum: Ozeane weltweit; gelegentlich Flussmündungen
Größe: bis 18 Meter
Nahrung: andere Meereslebewesen; Plankton
Feinde: der Mensch, größere Raubfische, Parasiten
Knorpelfische
Haie sind so genannte Knorpelfische, das bedeutet, dass ihr Skelett zum größten Teil aus Knorpeln und nicht, wie das des Menschen, aus Knochen besteht. Ihre Haut ist mit speziellen Schuppen bedeckt, die im Aufbau den nachwachsenden Zähnen der Haie ähneln. Sie sind auch daran schuld, dass Menschen Schürfwunden davontragen können, wenn sie einen Hai berühren. Die Hautzähnchen können aber noch mehr: Längsrillen in jeder dieser Schuppen verlaufen in derselben Richtung wie die Wasserströmung. So kann der Haifisch mühelos durch das Wasser gleiten.
Wer frisst wen?
Fast alle Haie ernähren sich räuberisch. Eine Ausnahme bildet der Walhai, der bis zu 18 Meter lang werden kann. Er ernährt sich von Plankton, im Wasser lebenden tierischen und pflanzlichen Kleinstlebewesen.
Schwimmt der Hai dicht unter der Wasseroberfläche, so ist über Wasser lediglich seine Rückenflosse zu sehen. Diese verleiht ihm Stabilität und gleicht die ruckartigen Antriebsbewegungen der Schwanzflosse aus. Sie wirkt dabei wie der Kiel eines Bootes und sorgt dafür, dass der Hai nicht mit dem Bauch nach oben treibt.
Anders als viele andere Fischarten wachsen Haie sehr langsam. Manche Arten sind erst im Alter von 30 Jahren so weit entwickelt, dass sie sich vermehren können. In einigen Gebieten werden Haie dennoch rücksichtslos gejagt, da aus ihrem Fleisch spezielle Gerichte zubereitet werden. In asiatischen Ländern herrscht auch immer noch der Aberglaube, dass der Verzehr von Haifischflossen medizinische Wirkung hat. Außerdem werden Hai-Gebisse von Sportfischern immer wieder als Trophäe ausgestellt - obwohl die Tiere an vielen Orten bereits fast ausgerottet sind.
Dabei sind die Meere auf den Hai angewiesen: Ohne ihn würden sich viele andere Fischarten explosionsartig vermehren, was katastrophale Auswirkungen auf das Leben in den Ozeanen unserer Erde hätte.
Wissenswert Haie
Artenzahl: rund 400; meist für Menschen ungefährlichLebensraum: Ozeane weltweit; gelegentlich Flussmündungen
Größe: bis 18 Meter
Nahrung: andere Meereslebewesen; Plankton
Feinde: der Mensch, größere Raubfische, Parasiten
