Gedichte - selbst geschrieben
Die Schüler der polytechnischen Schule Gföhl haben in der Deutschstunde Gedichte geschrieben. Hier könnt ihr sie nachlesen. Habt ihr auch ein Gedicht, das ihr mit den anderen Usern teilen wollt?
Leopold Hofer:
Alle Jahre wieder
Alle Jahre wieder gibt's ein Weihnachtsessen,für groß und klein,
das muss sein.
Es schmeckt doch immer gut,
wenn man essen gerne tut.
Danach kommt das Christkind,
mit vielen Geschenken in der Hand,
was ich immer lustig fand.
Trotzdem hab ich's nie gesehen,
außer einmal aus Versehen.
Ich fand es allerhand,
als Papa ganz verschwand,
um die Ecke verschwand.
An Weihnachten gibt's bei uns keinen Kummer,
und spät geh ich schlafen,
schlummer,
schlummer...
David Reigner:
Herbststimmung
Blätter werden bunterUnd fallen herunter.
Der Wind weht,
der Herbst vergeht.
Der Nebel fällt ein,
beim Ofen wird's fein.
Die Bäume sind kahl,
die Landschaft wird fahl.
Die Waldviertler Karpfen werden aus dem Teich gefangen
und über den heißen Ofen gehangen.
Immer kürzer wird der Tag,
der Winter schon ins Land ziehen mag.
Daniel Gwiß:
Irgendwann ....
Der Nebel hängt tief,alles ist still,
niemand hört dich,
niemand...
rundherum kein Anhaltspunkt,
nur weite, endlose Flächen,
bedrückende Einsamkeit,
vielleicht macht sie krank
jedoch nur für den Moment,
denn man weiß,
irgendwann taucht jemand aus dem Nebel auf,
Irgendwann ....
Daniel Leutgeb:
Mein Team
Ich freue mich sehr,dass ich zum Fußballteam gehör.
Das Trainieren und Spielen macht mir Spaß,
deshalb geh ich nicht von Gas.
Ich find es gut wenn wir gewinnen
Und bei uns die Tore rinnen.
Und nach dem Match da geht es los,
das Feiern dann, find ich famos!
Dominik Pulker:
In der Nacht
In der Nacht,er fuhr und fuhr,
Tage später,
Trauer pur.
Warum ging er es so schnell an?
Wir wissen dass er es auch langsam kann.
Jetzt herrscht Trauer im Ganzen Land.
Ob er den Frieden so früh fand?
Auch wenn wir ihn nicht mehr täglich sehen,
wird er niemals von uns gehen.
Daniel Gwiß, Daniel Leutgeb:
Weihnachtszeit
Ruhe und Stille erfüllen die Weihnachtszeit,mit Bratapfelduft und Kerzenschein-
so sollte es eigentlich sein.
In Wirklichkeit herrscht hektisches Treiben,
niemand will bleiben,
zum Glühweintrinken oder gemütlich Beisammensitzen,
denn jeder muss noch Geschenke kaufen,
und dann gestresst zum Gottesdienst laufen.
Das ist sicherlich damals nicht der Wille
dieses kleinen Kindes gewesen,
dass diese eigentlich gemütliche Zeit
durch Lärm und Stress vertrieben wird.
Aber vielleicht sieht es beim nächsten Weihnachten ja so aus:
Ruhe und Stille Erfüllen die Weihnachtszeit,
mit Bratapfelduft und Kerzenschein,
so sollte es eigentlich sein.
Diskussionsforum: Gedichte
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