Das Bewerbungsgespräch
Horror vor dem Bewerbungsgespräch? Mit diesen Tipps verhältst du dich richtig!
Wirst du zu einem Gespräch eingeladen, denk an folgendes: Besser fünf Minuten zu früh und noch mal um den Block spazieren als zu spät kommen. Den Namen deines Gesprächspartners im Kopf haben, Handy abschalten, Kaugummi ausspucken, gepflegtes Outfit wählen, Hände aus den Hosentaschen, anklopfen, bevor du einen Raum betrittst, grüßen, Händedruck nicht zu schlaff, nicht quetschen, deinem Gegenüber in die Augen sehen und vor allem: Be yourself! Das kommt am besten.
Am meisten zählt der erste Eindruck. Selten ist wirklich die Ausbildung das Entscheidende. Ob du deinem zukünftigen Chef sympathisch bist oder nicht, ist nach wenigen Sekunden klar. Verweise im Gespräch auf deine Fähigkeiten, ohne dabei überheblich zu wirken. Fragen nach dem Job zeigen dein Interesse.
Aufnahmetests
Schriftliche Aufnahmetests finden manchmal ergänzend zum Bewerbungsgespräch statt. Arbeite zügig und konzentriert. Frage nach, wenn du eine Aufgabe nicht richtig verstanden hast.Tipps & Tricks für das Bewerbungsgespräch
- Einfache, saubere Kleidung: Miniröcke sind zu auffällig, Schweißflecken unangenehm.
- Ein gepflegtes Äußeres: Die Doppelportion Haargel passt vielleicht zur Disco, aber nicht zum Arbeitsplatz.
- Bequem und gerade sitzen: Auf der Sesselkante hin und her zu rutschen wird oft als Unsicherheit ausgelegt.
- Deutlich sprechen: Wer zu leise spricht, scheint zu wenig Selbstvertrauen zu haben.
- Gut zuhören und auf Fragen eingehen: Seinen Gesprächspartner zu unterbrechen ist immer unhöflich.
- Blickkontakt halten: Der Blick zu Boden vermittelt Desinteresse. Lächeln: weil es fast immer hilft.
- Ehrlichkeit: Es ist besser zuzugeben, dass du etwas noch nicht kannst - mit dem Zusatz, es lernen zu wollen.
Zuhören und mitdenken
Wenn bis jetzt alles gut gelaufen ist, wird der Personalchef beginnen, dir seine Vorstellungen zu erklären: Welche Aufgaben dich erwarten, mit welchen Abteilungen du zusammenarbeiten musst, welche Aufstiegschancen du hast oder wie der Betrieb organisiert ist.
In dieser Phase ist es besonders wichtig, nicht abzuschalten und sich vom Wortschwall berieseln zu lassen. Hier solltest du besonders gut zuhören und jederzeit rückfragen, wenn dir etwas unklar ist. Damit beweist du, dass dir die Abläufe im Betrieb nicht egal sind und dass du mitdenkst.
Aber Vorsicht! Du solltest den Personalchef niemals unterbrechen, warte mit deiner Frage lieber auf eine kurze Sprechpause.
Starker Abgang
In den meisten Fällen wird sich der Personalchef nicht auf der Stelle für dich entscheiden, wahrscheinlich gibt es ja noch andere Bewerber. Lass dich beim Abschied trotzdem nicht mit einem unverbindlichen "Sie hören von uns" abfinden, sondern frage höflich nach, wann du mit einer Entscheidung rechnen darfst.
Damit beweist du nicht nur, dass du nicht auf den Mund gefallen bist, sondern machst noch einmal deutlich, dass du an der freien Stelle wirklich ernsthaft interessiert bist. So nützt du den Abschied zu einem weiteren Beweis deiner Entschlossenheit!
