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Der kleine Unterschied

maedchen_spiegelbild © a

Bereits seit deiner Geburt ist dein Körper mit allen Organen ausgestattet, die notwendig sind, um selbst Kinder zeugen und empfangen zu können. Hier erfährst du alles über Eierstöcke, Gebärmutter und Penis ...

Mädchen: Ein Universum im Bauch

Bei Mädchen sind dies im Inneren zwei Eierstöcke, die beiden dazugehörigen Eileiter, die Gebärmutter und die Scheide. Zusammen liegt all dies verborgen in deinem Unterleib, also unterhalb deines Bauchnabels, und wird von deinem Becken geschützt.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht dabei die birnenförmige Gebärmutter. Von ihrer oberen Rundung aus winden sich die beiden Eileiter zu den zwei mandelförmigen Eierstöcken. In diesen Geschlechtsdrüsen lagern von Geburt an rund 400.000 Eizellen. Mit der Regel reift jeden Monat ein Ei heran und hofft auf seiner Wanderung über den Eileiter in die Gebärmutter auf männliche Samen zu treffen und befruchtet zu werden.

Von dem unteren Ende der Gebärmutter führt die Scheide aus deinem Unterleib heraus. Hier befinden sich die kleinen und die großen Schamlippen. Im geschütztesten Bereich eingebettet, liegt der Kitzler, auch Klitoris genannt. Er ist der erregbarste Teil des weiblichen Körpers und bildet somit das Zentrum der weiblichen Sexualität.

 

Burschen: Der Bauplan der Natur

Aber auch Burschen sind von Beginn an komplett. Ihr Fortpflanzungsorgan, die beiden eiförmigen Hoden, liegen gut verpackt im Hodensack und ebenso wie das Glied außerhalb des Körpers.
Der Grund dafür ist nicht wenig originell: Die von unzähligen Nerven und Blutgefäßen durchsetzten Hoden sind nämlich nicht nur sehr schmerzempfindlich, sondern brauchen auch eine niedrigere Temperatur als alle übrigen Organe, um ihre Aufgabe, die Samenbildung, erfüllen zu können. Aus diesem Grund ist der Hodensack auch so faltig. Auf diese Weise kann die Haut sich bei Kälte zusammenziehen, oder ausdehnen und sich so noch weiter vom Körper zu entfernen, sobald die Temperatur zu sehr ansteigt.

Im Inneren der Hoden befindet sich das Labyrinth der Samenkanäle. In diesem meterlangen Röhrensystem werden aber der Pubertät die Samen gebildet.

Direkt an dem Hoden angebracht, liegt der so genannte Nebenhoden. Von ihm aus führen die Samenleiter ins Innere des Körpers, wo sie in die Harnröhre münden. Hier befindet sich auch die Vorsteherdrüse, besser als Prostata bekannt. Sie liefert jene Flüssigkeit, mit der die produzierten Samenzellen durch die Harnröhre zum Glied transportiert werden.

Die größte Menge der Samenflüssigkeit, die man auch Sperma nennt, wird allerdings von den Samenblasen hergestellt. Diese Bläschendrüsen sitzen direkt an den Samenleitern und gehören neben vielen anderen Drüsen ebenfalls zur männlichen Geschlechtsausrüstung.

Der mit Sicherheit auffälligste Teil der männlichen Geschlechtsorgane ist jedoch das Glied, auch Penis genannt. Es besteht aus einem langen, rohrähnlichen Schaft, der sich bei Erregung reflexartig versteift, und der runden, weichen Eichel, dem empfindlichen Gegenstück zum weiblichen Kitzler und somit Zentrum der männlichen Lust.

Zu ihrem Schutz ist die Eichel mit der Vorhaut überzogen, die nur durch ein schmales Hautbändchen mit dem Schaft verbunden ist. Sie sorgt über Drüsen, die eine ölige Flüssigkeit aussondern, dafür, dass die Gliedspitze niemals austrocknet und gegen Infektionen gewappnet. In späteren Jahren dient die Vorhaut dem Penis aber auch als Verlängerungshilfe. Denn sobald das Glied steif wird, zieht sie sich zurück und gibt den Weg für die Eichel frei.

Der Weckruf!

All diese Organe sind von Anfang an da, befinden sich jedoch die ersten Jahre deines Lebens in einer Art Tiefschlaf. Erst mit Beginn der Pubertät erfolgt, durch das Gehirn gesteuert, der Weckruf und dein Körper macht sich auf den Weg zur Geschlechtsreife.

Tatjana

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