@ PicturedeskDonald Trump hat geschafft, was viele nicht für möglich gehalten haben: Er wird der 45. Präsident der USA und somit Nachfolger von Barack Obama. In einer spannenden Wahlnacht hat der Republikaner genügend Stimmen erhalten, um eine Mehrheit der Wahlmänner (die im Dezember offiziell den Präsidenten bestimmen) für sich beanspruchen zu können. Seine Konkurrentin, die Demokratin Hillary Clinton, muss somit eine bittere Niederlage einstecken.

In der TOPIC-Oktober-Ausgabe hat Peter M. Lingens Gründe aufgezählt, warum Donald Trump für viele Amerikaner der geeignete Präsident ist:

Trotz des wirtschaftlichen Aufwärtstrends sind mehr Amerikaner denn je extrem unzufrieden. Denn die Wirtschaftskrise war nur ein Teil einer Entwicklung, die die USA und Europa schon seit Jahrzehnten verändert: Die Armen werden immer ärmer, die Reichen immer reicher.
Die Hälfte aller Amerikaner, so ergab eine Umfrage, empfindet sich als „Unterschicht“: Sie haben weniger Geld als in früheren Jahren in der Tasche und können sich weniger leisten. Dazu kommt die Angst, den Job zu verlieren. Diese Amerikaner sind wütend – sie sind es, die Donald Trump wählen wollen.

Als Donald Trump bekannt gab, dass er sich um das Amt des Präsidenten bewirbt, räumten die Medien ihm ungefähr so viel Chancen ein wie bei uns Richard Lugner. Alle großen Zeitungen fanden ihn unmöglich: Er habe von Politik keine Ahnung, sei unbeherrscht und dem Amt des Präsidenten in keiner Weise gewachsen.
Tatsächlich verwechselt er Länder, kennt wichtige Gesetze nicht, weiß auf einfache Fragen keine vernünftige Antwort. Dennoch gewann er fast alle „Vorwahlen“, mit denen die „Republikanische Partei“ bei ihren Anhängern nach dem Mann suchte, den sie ins Rennen um die Präsidentschaft schickt.

Denn bei jedem Fernsehauftritt gelang es ihm, die Wut-Bürger für sich zu gewinnen, indem er wie sie über die Regierung und Washington schimpfte. Das gefällt den Wut-Bürgern. Endlich schimpft einer öffentlich so, wie sie sich nur insgeheim zu schimpfen trauen: über Schwule, über Journalisten, über Moslems und Zuwanderer.
Wie bei uns haben Amerikaner, die keinen Beruf erlernt haben, verständliche Angst um ihren Job. Wie bei uns fürchten sie, dass Ausländer, voran Mexikaner, die über die Grenze strömen, ihnen ihren Job streitig machen. Ihnen spricht Donald Trump aus der Seele, wenn er sagt: „Ich werde eine große, große Mauer an unserer südlichen Grenze zu Mexiko bauen.“
Es lässt sie hoffen, dass Trump ihnen als Präsident mehr Aufmerksamkeit schenken wird. Obwohl seine Pläne eher die Reichen begeistern dürften: Er will die sowieso niedrigen Steuern, die sie bezahlen, noch niedriger machen und noch weniger staatliche Hilfsprogramme einrichten.
Aber er weiß sich zu verkaufen: „Ich bin der beste Präsident, den Gott je erschaffen hat. Ich könnte auf der Fifth Avenue jemanden erschießen und würde keinen Wähler verlieren.“

 

 

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